Geschäftsmodell Itemshop – wer kauft schon virtuelle Kombidampfer?

Item Sales sind als Finanzierungsgrundlage eine Totgeburt. Dieses System kann nur funktionieren, wenn eine eher geringe Anzahl Aktivisten sich in einem Raum bewegt, der so begrenzt ist, daß er NICHT für die Massen attraktiv wird. Denn wenn dieser Raum wahre Massen anzieht werden ihn unweigerlich immer mehr Anbieter mit immer mehr Items fluten. Die Preise werden sinken, die Margen ebenfalls. Irgendwann wird sich das Ganze nicht mehr lohnen. Die Manager werden weinend auf den Trümmerhaufen ihrer Finanzierungsmodelle hocken und entweder aufgeben oder sich nach anderen Einnahmequellen umsehen. Üblicher Weise werden das Eintrittsgebühren und/oder Werbung. Beides wird die Aktivisten gleichermaßen verärgern. Verärgerte Aktivisten reagieren üblicher Weise damit, ihre Aktivität zu beenden. Und *schwupps* ist das ganze Ding den Bach runter gerauscht. Bumms und Aua. Wenn denen nichts besseres einfällt sehen wir uns hier also nichts anderem als einem vorübergehenden Phänomen gegenüber. Vorausgesetzt, da kommt wirklich etwas für die Massen attraktives auf uns zu. Was ja im Moment noch nicht abzusehen ist. Wenn es so bleibt wie im Moment kann man vielleicht dauerhaft ein bischen Geld mit Items generieren. Da das aber durchaus nicht das erklärte Ziel der Macher der virtuellen Welten ist, die ja typischerweise imemr größer und toller werden, können wir uns wohl perspektivisch bereits auf den Zusammenbruch vorbereiten. Man stelle sich vor, in einem Online-Kochspiel gibt es einen Kombidampfer (unten ein Bild dazu) zu kaufen, der wirklich etwas bringt. Der wird dann von vielen Spieler gekauft, die sich 2-3 Tage daran erfreuen und danach wieder etwas kaufen wollen. Das wäre das perfekte Geschäftsmodell. Das Problem daran ist aber, dass die wenigsten Spieler Geld nach dem Erwerb des eigentlichen Spiels noch weiter ausgeben möchten. So bleibt Blizzards Modell mit der monatlichen Rate der Vorreiter, weil man, solange man denn im Spiel ist, alle Möglichkeiten hat, die andere Spieler auch haben. In Spielen mit einem Item Shop ist dies nicht so, da nicht jeder, eher ein geringer Teil der Spieler sich mit Online Shops auseinandersetzt.

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